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UNIQA Tower LED-Design Körperdesign
Das Gesamtkonzept des Projektes und die ersten Bespielungen stammen vom Lichtplanungsbüro Licht Kunst Licht (Bonn und Berlin) in Zusammenarbeit mit Holger Mader, Alexander Stublic und Heike Wiermann. Die technische Ausführung lag bei die Firma Barco (Belgien).
Auseinandersetzung mit dem Baukörper
Nicht die Größe, sondern vor allem das Einbeziehen der gesamten Oberfläche des UNIQA Towers in die visuelle Gestaltung bildet die Besonderheit der Installation. Die Herausforderung bestand darin, das Gebäude in seiner gesamten Ausprägung zu thematisieren. Basierend auf der gebauten Wirklichkeit entstand eine dynamische Bilderwelt, eine Abfolge von Linien und geometrischen Rastern, die von der Struktur des Gebäudes inspiriert wurden, jedoch im Betrieb zu jedem Zeitpunkt eine eigene Interpretation des Raumes liefern.
Lichtinstallation aus mehr als 40.000 Bildpunkten
An den Raum hohen Fensterfassadenprofilen der zweischalige Glasfassade des UNIQA Tower wurden 160.000 einzelne LEDs integriert. Das komplexe System arbeitet auf Videokomponentenbasis mit 25 Bildern pro Sekunde. Im Gegensatz zu klassischen Fassadenanstrahlungen, löst sich diese Installation von der Zweidimensionalität und bespielt das Gebäude rundum. Eine Installation, die aus sich selbst heraus leuchtet, die Architektur interpretiert, auflöst oder neu zusammensetzt.
Durch die Integration aller notwendigen technischen Komponenten in die Fassade wird die Installation im ausgeschalteten Zustand von außen nicht wahrgenommen und ist von Witterungseinflüssen geschützt. Die konzipierbaren Bilderwelten aus abstrakten und gegenständlichen Motiven verleihen der Außenhaut des UNIQA Towers zusätzliches Leben und sind die konsequente Fortsetzung der Unternehmensphilosophie nach außen.
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